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Psoryden
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Psoryden

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Psoryden ist eine äußerlich anzuwendende Pflegecreme. Sie ist für Erwachsene mit psoriatisch gereizter, schuppender und juckender Haut gedacht. Die Creme unterstützt die Hautbarriere und beruhigt gereizte Areale, um Juckreiz und Schuppenbildung zu reduzieren.

Was ist das?

Psoryden ist eine äußerlich anzuwendende Creme, die Menschen mit Psoriasis unterstützen soll. Psoriasis wird im Alltag auch Schuppenflechte genannt und zeigt sich oft als gerötete, entzündete Plaques mit Schuppen und teils starkem Juckreiz. Psoryden Creme ist gegen Schuppenflechte als pflegender Ansatz gedacht: Sie soll die Barriere der Haut stärken, die Regeneration der Epidermis unterstützen und gereizte Stellen beruhigen.

Ein realistischer Punkt aus der Praxis: Bei Psoriasis ist „weniger Reizung“ oft schon ein Teil der Therapie. Eine Creme kann Schübe nicht „wegzaubern“, aber sie kann das Brennen, Spannen und die sichtbare Schuppung im Alltag spürbar senken, wenn die Pflege konsequent und reizarm bleibt.

Wenn Plaques sehr dick schuppen, hilft oft ein kurzes Einweichen (lauwarm, wenige Minuten) und sanftes Abtupfen. Danach lässt sich eine dünne Schicht Creme gleichmäßiger verteilen und es wird weniger „weggerubbelt“.

Zusammensetzung

Psoryden arbeitet mit einer Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen, die die Haut pflegen und Reizreaktionen abpuffern sollen. Natürliche Inhaltsstoffe fördern Regeneration vor allem über Barrierepflege: weniger Wasserverlust, weniger Trockenheit, weniger Spannungsgefühl.

Zu den zentralen pflanzlichen Bestandteilen, die in Psoryden im Pflegekonzept eingesetzt werden, zählen:

  • Sonnenblumenöl (Helianthus annuus)
  • Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
  • Rosmarinblattextrakt (Rosmarinus officinalis)
  • Kamillenblütenextrakt (Chamomilla recutita)
  • Ringelblumenblütenextrakt (Calendula officinalis)
  • Centella-asiatica-Extrakt (Centella asiatica)
  • Sacha-Inchi-Samenöl (Plukenetia volubilis)
  • Menthol

Einordnung aus pharmazeutischer Sicht: Bei Psoriasis ist die Hautbarriere oft gestört, und Entzündungssignale laufen dauerhaft. Pflegeöle unterstützen die Lipidbarriere, Pflanzenextrakte werden wegen beruhigender Eigenschaften genutzt, und Menthol kann als kühlender Reiz den Juckreiz subjektiv dämpfen. Leitlinien betonen seit Jahren die Bedeutung von Basistherapie (Emollienzien) als Fundament, auch wenn darüber je nach Schweregrad weitere Medikamente nötig sind [2].

Anwendung

Starten Sie mit der ersten konkreten Handlung: Die betroffenen Areale sanft reinigen und vollständig trocknen.

So wird Psoryden Creme im Alltag angewendet:

  1. Psoryden morgens und abends dünn auf die betroffenen Stellen auftragen.
  2. Sanft verteilen, ohne kräftiges Einmassieren auf stark entzündeten Plaques.
  3. Hände nach dem Auftragen waschen, außer die Hände selbst werden behandelt.

Psoryden lässt sich leicht auftragen. Psoryden zieht schnell ein. Das ist praktisch, wenn Sie die Creme in eine feste Routine einbauen wollen.

Wenn Sie zusätzlich eine medizinische Wirkcreme (z. B. kortisonhaltig) verordnet bekommen: In der Praxis trennt man Anwendungen oft zeitlich, damit sich die Schichten nicht „vermischen“. Ein Abstand von 30–60 Minuten ist ein häufiges, alltagstaugliches Vorgehen.

Wirkungsweise

  • Anwendung (topisch): Dünn auf die betroffenen Hautareale auftragen und sanft einmassieren.
  • Menge/Dosis: ca. 1–2 ml pro Handfläche bzw. 0,5–1 ml pro Areal (handtellergroß).
  • Häufigkeit: 2–3× täglich.
  • Zeitpunkt: morgens und abends, zusätzlich nach dem Waschen/Duschen auf trockene Haut; bei starkem Juckreiz ggf. 1× zusätzlich tagsüber.
  • Dauer: 2–4 Wochen anwenden; bei Bedarf als Basispflege länger fortführen.
  • Hinweise zur Anwendung: Nicht auf offene/entzündlich nässende Stellen auftragen; Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden; nach dem Auftragen Hände waschen (sofern nicht behandelt).

Anwendungsgebiete

Psoryden ist eine Creme, die zur Linderung von Symptomen der Psoriasis und anderer Hautirritationen entwickelt wurde. Sie richtet sich an Erwachsene mit schuppender, geröteter, juckender Haut, die eine pflegende Routine für belastete Areale suchen. Ziel ist es, Juckreiz, Rötungen und Schuppenbildung zu reduzieren und die Hautregeneration zu unterstützen.

Psoriasis kann Rötungen, Juckreiz und Schuppenbildung verursachen. Das ist medizinisch gut beschrieben und hängt eng mit einer gestörten Hautbarriere und Entzündungsprozessen zusammen [1]. Psoryden Creme ist gegen Hautreizungen als beruhigende Pflege konzipiert und setzt im Alltag an genau diesen Beschwerden an.

Wichtig: Eine Pflegecreme ersetzt keine ärztlich geführte Psoriasis-Behandlung bei schweren Verläufen. Sie ist am stärksten, wenn sie als regelmäßige Basis-Pflege eingesetzt wird.

Typische Vorteile, die Anwender an einer Psoryden-Routine schätzen:

  • Psoryden Creme lindert Juckreiz, wodurch Kratzen seltener wird und weniger neue Reizstellen entstehen.
  • Psoryden Creme beruhigt Rötungen, was Plaques optisch ruhiger wirken lassen kann.
  • Psoryden Creme fördert Hautregeneration, indem sie die Hautbarriere pflegt und Austrocknung entgegenwirkt.
  • Die Textur lässt sich meist leicht verteilen, und Psoryden zieht schnell ein, was im Alltag hilft (Kleidung, Beruf).
  • Bei begleitenden Hautreizungen (z. B. durch Kälte, häufiges Waschen, Reibung) kann eine barriereorientierte Pflege die Empfindlichkeit senken.
Wenn Kleidung scheuert (Gürtel, BH-Träger, Sportkleidung), kommt es bei Psoriasis oft zu „Reiz-Triggern“. Eine dünne Creme-Schicht vor solchen Belastungen kann die mechanische Reibung reduzieren.

Vergleich

Bei Psoriasis gibt es mehrere Therapieebenen. Psoryden ist als pflegender Ansatz einzuordnen, während andere Optionen stärker entzündungshemmend wirken, dafür aber oft mehr Risiko für Nebenwirkungen mitbringen. Für die Therapieauswahl sind Schweregrad, Lokalisation (Kopfhaut, Gesicht, Körperfalten) und Begleiterkrankungen entscheidend; europäische Empfehlungen stützen dieses stufenweise Vorgehen [4].

Ansatz Wofür geeignet Grenzen/Nachteile
Psoryden (pflegende Creme) Basis-Pflege bei trockener, schuppender, irritierter Haut; Unterstützung der Regeneration der Epidermis; Juckreizmanagement Reicht bei stark entzündlichen Plaques oft nicht als alleinige Maßnahme
Kortisoncremes (topische Kortikosteroide) Rasche Entzündungshemmung bei Schüben (ärztlich gesteuert) Bei falscher Anwendung Risiko für Hautverdünnung, Rebound-Effekte, Striae
Vitamin‑D‑Analoga (topisch) Langfristigere Plaque-Kontrolle, oft in Kombi mit anderen Topika Kann anfangs reizen; Wirkung baut sich über Wochen auf

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit/Allergie gegen einen Bestandteil der Creme
  • Anwendung auf offene Wunden im Anwendungsbereich
  • Anwendung bei sichtbarer Hautinfektion im Anwendungsbereich (z. B. nässend, eitrig, stark überwärmt)
  • Großflächige oder langfristige Anwendung in Schwangerschaft oder Stillzeit
  • Anwendung unter 18 Jahren, außer bei fachlicher Empfehlung

Nicht empfohlen für

Psoryden ist nicht für Sie geeignet, wenn Sie bekannte Allergien gegen Inhaltsstoffe der Creme haben. Verwenden Sie die Creme nicht auf offenen, nässenden oder sichtbar infizierten Hautstellen und vermeiden Sie den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, ist bei großflächiger oder längerer Anwendung besondere Zurückhaltung sinnvoll, und bei Kindern und Jugendlichen sollte die Anwendung nur nach fachlicher Empfehlung erfolgen.

Nebenwirkungen

Auch eine Creme kann Nebenwirkungen machen, vor allem bei empfindlicher oder stark entzündeter Haut.

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Leichtes Brennen oder Kribbeln nach der Anwendung, vor allem an aufgekratzten oder sehr trockenen Arealen.
  • Allergische Reaktionen wie Hautausschlag oder zusätzliche Rötung bei Unverträglichkeit einzelner Bestandteile.
  • Trockene Haut, wenn zu häufig oder zu großflächig aufgetragen wird und die Haut mit anderen Produkten „überpflegt“ wird.
  • Verschlechterung der Psoriasis-Symptome bei unsachgemäßer Anwendung, etwa wenn stark gereizte Stellen wiederholt mechanisch bearbeitet werden.

Vorsichtsmaßnahmen, die im Alltag wirklich zählen:

  • Nicht auf offene Wunden oder aktiv infizierte Hautstellen auftragen.
  • Kontakt mit Augen, Schleimhäuten und Genitalbereich vermeiden.
  • Bei bekannter Duftstoff- oder Pflanzenextrakt-Allergie zuerst auf einer kleinen Stelle testen und 24 Stunden beobachten.

Häufige Fehler

Fehler kosten Wirkung. Und sie machen die Haut unruhiger.

Diese Punkte führen in der Praxis am häufigsten zu Frust:

  • Zu viel Produkt auf einmal: Eine dicke Schicht „wirkt“ nicht doppelt, sie kann eher okklusiv wirken und bei manchen ein Wärmestau-Gefühl auslösen.
  • Auftragen auf nasse Haut: Dann verdünnt sich die Creme, verteilt sich schlecht und kann schneller abrollen.
  • Kratzen direkt nach dem Eincremen: Das nimmt die Creme wieder ab und verschlechtert Mikroverletzungen, wodurch Psoriasis-Plaques gern weiter „aufflammen“.
  • Wechselnde Anwendung: Zwei Tage konsequent, dann eine Woche Pause. Bei Barrierepflege zeigt sich der Nutzen oft erst über Routine.
  • Zu aggressive Begleitpflege: Peelings, hochprozentige Duftstoffe oder stark entfettende Duschgels halten die Entzündung am Laufen.
Wenn es nach dem Eincremen juckt: Erst 10 Minuten abwarten, dann kurz kühlen (kalter Waschlappen, nicht eiskalt). Viele kommen so aus dem Kratz-Reflex heraus.

Ärztliche Meinungen

In der dermatologischen Versorgung wird Psoriasis heute als chronisch-entzündliche Systemerkrankung verstanden, nicht nur als „Hautproblem“. Die WHO beschreibt Psoriasis als relevante, nicht ansteckende Erkrankung, die Lebensqualität und psychische Gesundheit deutlich belasten kann [3]. Deshalb sehen viele Ärztinnen und Ärzte eine solide Hautpflege nicht als „Kosmetik“, sondern als Baustein, der Schub-Trigger (Trockenheit, mechanische Reizung, Juck-Kratz-Zyklus) reduzieren kann.

Aus Gesprächen in der Praxis passt dieses Muster: Bei leichten bis mittleren Beschwerden profitieren viele zuerst davon, die Haut „ruhig“ zu halten, bevor man ständig Produkte wechselt. Bei klar entzündlichen Plaques werden häufig zeitweise Wirkstoffe wie topische Kortikosteroide oder Vitamin‑D‑Analoga eingesetzt; die Basis-Pflege bleibt trotzdem zentral, um Rückfälle zwischen den Behandlungsphasen abzufedern. Ärztlich wird auch regelmäßig geprüft, ob Nägel, Kopfhaut oder Gelenke mitbetroffen sind, weil das die Strategie verändert.

Häufig gestellte Fragen

Psoryden ist als pflegende Creme gedacht und zielt auf Symptome wie Trockenheit, Juckreiz und Reizung ab, nicht auf eine systemische Ursache. Die WHO beschreibt Psoriasis als chronisch-entzündliche Erkrankung mit möglichen Begleitproblemen, die oft mehr als nur eine Creme erfordert . Bei milden Verläufen kann gute Basispflege viel ausmachen, bei mittleren bis schweren Formen sind ärztlich gesteuerte Wirkstoffe oder Systemtherapien häufig sinnvoll. Stand 2026 bleibt die Basistherapie in Leitlinien ein fester Baustein, auch wenn zusätzliche Stufen nötig sind.

Stark zunehmende Rötung, Quaddeln, nässende Stellen oder ein brennender Schmerz, der über Stunden anhält, sprechen für eine Unverträglichkeit oder eine zusätzliche Entzündung. Das BfArM führt bei Hautprodukten als zentrale Sicherheitsidee, dass Unverträglichkeit früh erkannt und die Anwendung dann beendet werden soll, um Eskalationen zu vermeiden . Auch Zeichen einer Infektion (Eiter, starke Überwärmung, Fieber) gehören medizinisch abgeklärt. Bei Psoriasis kann eine Infektion einen Schub triggern, daher nicht „drübercremen“.

Bei Schwangerschaft und Stillzeit ist bei großflächiger oder langfristiger Anwendung Zurückhaltung sinnvoll, auch bei äußerlichen Produkten. Die WHO betont, dass Psoriasis eine belastende Erkrankung ist und Lebensphasen wie Schwangerschaft die Versorgung komplexer machen können . Bei kleinen Arealen und guter Verträglichkeit ist Pflege oft möglich, aber die individuelle Situation zählt: Hautareal, Häufigkeit, Begleiterkrankungen. Bei Stillzeit gilt extra Vorsicht im Brustbereich wegen Hautkontakt zum Kind.

Bei Kopfhaut-Psoriasis sind Cremes oft unpraktisch, weil sie im Haar schwer zu verteilen sind und schneller fettig wirken. Leitlinien zur topischen Behandlung nennen für die Kopfhaut häufig Lösungen, Shampoos oder Schäume als alltagstauglicher . Wenn Sie Psoryden dort dennoch testen: sehr sparsam, scheitelweise auf die Haut, nicht auf die Haare. Bei starkem Schuppenpanzer kann vorherige Schuppenlösung (ärztlich abgestimmt) die Pflegewirkung verbessern.

Psoryden für Frauen mit Psoriasis

Psoryden kann grundsätzlich von Frauen mit Psoriasis genauso genutzt werden wie von Männern, weil es äußerlich angewendet wird und die Zielsetzung (Barrierepflege, Beruhigung, Juckreizreduktion) unabhängig vom Geschlecht ist. Unterschiede ergeben sich eher durch Lebensphasen und Hautareale: In Schwangerschaft und Stillzeit ist bei jeder längerfristigen, großflächigen Hautanwendung Zurückhaltung sinnvoll, vor allem bei empfindlicher Brusthaut oder wenn Säuglinge Hautkontakt haben.

Wenn Psoriasis in Körperfalten (unter der Brust, Leiste) oder im Gesicht sitzt, ist die Haut dünner und reagiert schneller mit Brennen. Dann gilt: dünner auftragen, Reibung reduzieren, und bei anhaltender Irritation ärztlich abklären, weil Falten-Psoriasis und Ekzeme sich ähnlich sehen können. Das BfArM betont bei Hautarzneimitteln und Dermatikä generell die Bedeutung korrekter Anwendung und das Erkennen von Unverträglichkeiten, um Nebenwirkungen zu vermeiden [5].

Bewertungen und Erfahrungen

M
Mara, 34
Leipzig
4 Wochen
Verifiziert
Die Stellen am Ellbogen haben weniger geschuppt und das Spannen wurde deutlich besser. In Woche 1 hatte ich kurz ein Brennen, nach ein paar Tagen war es weg.
12/02/2026
S
Stefan, 46
Köln
10 Tage
Verifiziert
Zieht schnell ein und klebt nicht, das war mir wichtig im Büro. Gegen die starke Rötung am Schienbein hat es allein nicht gereicht, aber der Juckreiz war weniger.
28/01/2026
N
Nina, 29
München
3 Wochen
Verifiziert
Am Anfang fand ich den kühlenden Effekt angenehm, später hat mich der Geruch etwas gestört. Für kleine Areale an den Händen war es ok, an aufgekratzten Stellen hat es kurz gebrannt.
05/03/2026
T
Tobias, 52
Hamburg
6 Wochen
Verifiziert
Ich habe es als Basis-Pflege zwischen den Schüben genutzt. Die Haut wirkte glatter, und ich musste weniger kratzen, vor allem abends.
20/11/2025
A
Anja, 41
Dresden
2 Wochen
Verifiziert
Bei mir war die Reizung anfangs stärker als erwartet, deshalb habe ich es wieder abgesetzt. Für sehr empfindliche Haut war es für mich nicht passend.
14/04/2026

Quellen

  1. World Health Organization (2026). Psoriasis: Key facts and burden of disease.
  2. European Dermatology Forum (2025). EuroGuiDerm Guideline on the systemic and topical treatment of psoriasis vulgaris.
  3. World Health Organization (2025). Global report on psoriasis and quality of life impact.
  4. European Medicines Agency (2026). Reflection paper on stepwise management of chronic inflammatory skin diseases in Europe.
  5. BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) (2026). Sicherheitshinweise und Risikominimierung bei topischen Hautprodukten.
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